15. Dezember 2006

Flandern gehört nicht mehr zu Belgien

Abgelegt unter: Politisches, Gesellschaftliches, Allgemeines — Sebastian @ 11:49

oder wie eine TV-Ente eine ganze Nation in Aufruhr versetzt.

Hab ich gelacht als ich heute Morgen die Seite 1 der Frankfurter Rundschau las. Die FR schrieb über die 2-stündige Unabhängigkeit Flanderns. Der öffentlich-rechtliche Sender RTBF berichtete am Mittwoch darüber, dass das Parlament des Bundeslandes Flandern seine Unabhängigkeit erklärt habe. Bei einer “fiktiven” Live-Schaltung zum Königspalast wurde dann berichtet, dass König Albert II. und seine Frau Gemahlin “fluchtartig das Land verlassen” haben.

Dadurch wurde wohl ein Großteil der Nation in Aufruhr versetzt und vor lauter Panik haben die Leute beim Nationalen Krisenzentrum angerufen. Aber dabei ist es nicht geblieben: Weitere Medien wie die BBC haben den Spuk wohl geglaubt und berichteten ebenfalls darüber. Nationalfahnen-schwenkende Leute vor dem Königspalast, die aufgebracht gegen die Flamen protestieren, haben diese Szenen offensichtlich noch glaubwürdiger erscheinen lassen. Nach ca. 2 Stunden war das Spektakel jedoch wieder vorbei und der TV-Sender klärte die Falschmeldung als Satire auf.

Laut Ostthüringer Zeitung ist eine Spaltung des Landes nicht unmöglich. “Der rechtsextreme “Vlaams Belang”, der offen die Abspaltung des niederländisch-sprachigen Landesteils von den ungeliebten Wallonen fordert, hat kürzlich bei der Kommunalwahl zum Teil über 40 Prozent der Stimmen erzielt.”, so die OTZ. Der Sender wollte die Belgier wachrütteln und daarüber informieren, dass durchaus eine Gefahr dieserseits bestünde.

Ich frage mich die ganze Zeit warum uns das noch nicht passiert ist, schließlich hat ja Bayern auch schon mehrfach für seine Unabhängigkeit plädiert^^

5. Dezember 2006

Zu warm für Glühwein

Abgelegt unter: Allgemeines — Sebastian @ 23:54

Beim besten Willen. Bei dem Wetter da draußen hat man doch kein Bock auf Glühwein. Was ist hier los?

3. Dezember 2006

Nun also doch von links gegen Koch

Abgelegt unter: Politisches — Sebastian @ 15:09

Viele böse Wörter fangen mit K an, zum Beispiel Koch und Konservativismus. In der SPD fängt ein böses Wort mit W an: Walter. Aber Gott sei Dank (sollte Gott diese Entscheidung beeinflusst haben) will die SPD im Landtagswahlkampf (Hessen) Andrea Ypsilanti ins Rennen schicken, obwohl die Unterbezirke eindeutig für Walter stimmten. Ist aber definitiv besser so. Der Herr Walter, ich will ganz sicher nicht unverschämt klingen, hätte Koch eigentlich nur rechts überholen können. Walter war der Mensch der hessischen SPD der die Politik von Gerhard Schröder maßgeblich gestützt und unterstützt hat. Auch bei der Frage um Studiengebühren hatte Herr Walter vor 2 bis 3 Jahren noch eine ganz andere Haltung als jetzt, wie ich von SPD- und Juso-Mitgliedern hörte. Andrea Ypsilanti hingegen gilt als Vertreterin linker Positionen innerhalb der SPD und kann, meiner Auffassung nach, viel eher der Politik von Koch etwas entgegensetzen. Mit Ypsilanti bekommt die Hessen-SPD wieder ein soziales Profil, was sie braucht um die Wahl gewinnen zu können.

Damit hat der Wahlkampf begonnen: Am 27.01.2008 ist Landtagswahl in Hessen.

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