Wahlkampf oder Schlammschlacht?
Abgelegt unter: Uni Kassel, Hochschulpolitisches — Sebastian @ 21:42
Die Grüne Hochschulgruppe Kassel (GHK) greift in einem Flugblatt die SoziaListe, die Juso-Hochschulgruppe und den AStA an. Es wird sich über die Erhöhung der Beiträge durch die Jusos und SoziaListe beschwert und auf den eigenen Haushaltsentwurf verwiesen. Darüber hinweg gesehen, dass dieser Haushaltsentwurf der Grünen eklatante Formfehler hatte, ermöglichte er nicht die ausreichende Sicherung des studentischen Kulturzentrums K-19, die Erweiterung der Sozial- und Bafögberatung, eine Rechts- und Mietberatung für Studierende neu einzuführen, die Proteste gegen Studiengebühren fortzuführen, die Fachschaften stärker zu unterstützen, die Arbeit der Minderheitenvertretungen (Schwule, Behinderte, Ausländer) zu sichern und das Cafe DesAStA zu erhalten.
Die Kosten sind in den letzten Jahren in allen Bereichen gestiegen (u.a. DM-Euro-Umstellung/MWSt-Erhöhung), das merkt man nicht zuletzt auch an dem privaten Portemonnaie oder dem der Eltern. Die ständig steigenden Kosten sind auch nicht an der Universität Kassel vorüber gegangen. So haben wir uns dazu entschieden die studentischen Beiträge von 7,- auf 9,- Euro zu erhöhen und dazu ein zeitlich begrenzter Aufschlag von 0,50 Euro pro Semester, um den Härtefallfonds des Semestertickets wiederauffüllen zu können. Dies ist für die Rechtssicherheit des Semestertickets unverzichtbar. Im Übrigen wurden die Beiträge an der UniK seit 15 Jahren nicht mehr erhöht (Ausnahme: Anpassung bei Euroumstellung von 13,00 DM [entspricht 6,64 Euro] auf 7 Euro) und die Studierendenschaft der Uni-Kassel hat hessenweit die geringsten Beiträge (Universitäten) für die studentische Selbstverwaltung. Des Weiteren besteht ein Haushaltsplan nicht nur aus bloßen Zahlen, sondern beinhaltet politische Aussagen und Projekte, die natürlich auch Geld kosten. Genauere Informationen findet ihr hier. (weiterlesen…)




