Von Eliten und Minderleistern
Abgelegt unter: Hochschulpolitisches, Gesellschaftliches — Sebastian @ 08:10
Nachdem ich dem Begriff [Elite] ein Jahr lang hinterher gefahren bin, finde ich ihn sehr unpräzise. Er kann alles meinen. Dass Deutschland sich darum kümmern muss, die besonders Talentierten zu fördern, dass diejenigen das Sagen haben, die schon immer das Sagen hatten - oder dass sich gute Chancen durch Geld erkaufen lassen. In Deutschland werden Menschen gebraucht, die Ideen haben, die auch mal quer denken und Sachen in Frage stellen. Ich bezweifle, dass diese Leute sich selbst zur Elite zählen würden. Und umgekehrt glaube ich, dass diejenigen, die sich Elite nennen, das Land nicht unbedingt voranbringen.
Zur ihrem Buch “Gestatten: Elite” wurde die 28-jährige freie Journalistin Julia Friedrichs von UNISPIEGEL interviewt.


