Aha, wer die Macht hat, hat Recht, wie uns der „kompetente“ WTO-Mensch glauben lassen möchte. Wenigstens sagt er deutlich, wieso er Privatisierung von Bildung befürwortet: Damit die Kinder der heutigen G8-Gegner und Globalisierungskritiker erst gar keine Alternativen zur liberalen Marktideologie/-philosophie kennen lernen sollen. Bildung heißt für mich hingegen Erweiterung des Horizonts, nicht Einschränkung. Also ist es nicht nur gerechtfertigt, sondern geboten, die Lehren Friedmans als auch Robespierres oder gar Marx’ nebeneinanderzustellen. Alles Andere ist Bevormundung und im Sinne der Bildung kontraproduktiv.
hm, wenn Bildung privatisiert würde, gäbe es doch keine Kontrolle mehr darüber … und das gilt für alle möglichen Richtungen. Da denkt der Geld-Mensch aus dem Video für seine Sache aber etwas zu kurzsichtig. Er sollte, rein hypothetisch gesprochen, eher dafür plädieren die Bildung stärker unter staatliche Kontrolle zu bringen.
Denn privatwirtschaftliche Bildungsangebote, beispielsweise im Grundschulbereich, sind fast durchweg alternativ und dennoch bildungs-effektiv, ganz und garnicht aber die Wirtschaftsliberalität propagierend.
Oder kurz: Der Geld-Typ hat überhaupt keine Ahnung, von was er da redet, und seine Behauptung die Mitglieder der WTO wären genau seiner Meinung, ist sicherlich ebenfalls großer Humbug. Klarer Fall von Selbstüberschätzung, und übrigens hat der gute Typ im Studio sich gut gemacht, sehr souverän, wie ich fand.
Kasseler Studis aufgepasst: Die AStA-Zeitung ist ab sofort free for all … jeder kann in der auflagenstarken AStA-Zeitung Artikel veröffentlichen. Mehr Infos dazu hier
Aha, wer die Macht hat, hat Recht, wie uns der „kompetente“ WTO-Mensch glauben lassen möchte. Wenigstens sagt er deutlich, wieso er Privatisierung von Bildung befürwortet: Damit die Kinder der heutigen G8-Gegner und Globalisierungskritiker erst gar keine Alternativen zur liberalen Marktideologie/-philosophie kennen lernen sollen. Bildung heißt für mich hingegen Erweiterung des Horizonts, nicht Einschränkung. Also ist es nicht nur gerechtfertigt, sondern geboten, die Lehren Friedmans als auch Robespierres oder gar Marx’ nebeneinanderzustellen. Alles Andere ist Bevormundung und im Sinne der Bildung kontraproduktiv.
Kommentar von Robert — 28. März 2007 @ 13:10
Du sprichst mir aus der Seele!
Kommentar von Sebastian — 28. März 2007 @ 14:32
Hattest nur keine Zeit es zu schreiben?
Kommentar von Robert — 28. März 2007 @ 16:39
hm, wenn Bildung privatisiert würde, gäbe es doch keine Kontrolle mehr darüber … und das gilt für alle möglichen Richtungen. Da denkt der Geld-Mensch aus dem Video für seine Sache aber etwas zu kurzsichtig. Er sollte, rein hypothetisch gesprochen, eher dafür plädieren die Bildung stärker unter staatliche Kontrolle zu bringen.
Denn privatwirtschaftliche Bildungsangebote, beispielsweise im Grundschulbereich, sind fast durchweg alternativ und dennoch bildungs-effektiv, ganz und garnicht aber die Wirtschaftsliberalität propagierend.
Oder kurz: Der Geld-Typ hat überhaupt keine Ahnung, von was er da redet, und seine Behauptung die Mitglieder der WTO wären genau seiner Meinung, ist sicherlich ebenfalls großer Humbug. Klarer Fall von Selbstüberschätzung, und übrigens hat der gute Typ im Studio sich gut gemacht, sehr souverän, wie ich fand.
Kommentar von Peter — 28. März 2007 @ 19:21
@robert: genau, kaum zeit
Kommentar von Sebastian — 28. März 2007 @ 20:53
Kasseler Studis aufgepasst: Die AStA-Zeitung ist ab sofort free for all … jeder kann in der auflagenstarken AStA-Zeitung Artikel veröffentlichen. Mehr Infos dazu hier
Kommentar von Peter — 31. März 2007 @ 14:47