last.fm - Web 2.0 für Musikliebhaber
Abgelegt unter: Allgemeines — Sebastian @ 10:43
Wiederentdeckt würde ich sagen. Ich bin schon seit Monaten bei der Online-Plattform Last.fm angemeldet und übertrage fleißig die Interpreten und Titelnamen meiner, auf dem Rechner, gehörten Musik auf mein Profil. Was dort aber noch alles möglich ist, blieb mir bieher aus unerklärlichen Gründen verborgen. Last.fm ist ein soziales Netzwerk ähnlich wie das StudiVZ. Der Fokus hier liegt aber bei der Musik und dem Musikgeschmeck. Durch so genannte AudioScrobbler-Plugins werden Interpret, Titel und Album von den gehörten Stücken direkt ins Profil übertragen. Jede Woche werden dann aus den Daten die persönlichen Charts bestimmt und auf dem Profil angezeigt. Diese wiederrum können per RSS-Feed oder als kleines Image auf dem eigenen Blog eingefügt werden.
Das Portal bietet aber noch viel mehr. Es werden “Musikgeschmacksnachbarn” generiert, die laut der vorhandenen Daten am ehsten zu dem eigenen Musikgeschmack passen. Die ersten 5 Nachbarn werden dann auf dem Profil angezeigt. Durch einen Klick auf den Namen kommt man dann direkt auf deren Profil und kann ihnen was in die ShoutBox schreiben und sich danach vielleicht mit ihnen befreunden. Jeder User hat auch die Möglichkeit einen Blog zu führen, wo man Titel und Interpreten direkt verlinken kann. Kennt man den Künstler nicht, kann man sich per Klick informieren. Und das Beste: Man hat die Möglichkeit seinen Wohnort anzugeben und einstellen welche Events im selbstgewählten Umkreis angezeigt werden, dann kann man wieder per Mausklick festlegen, dass man zum Konzert XY hingeht und Nachbarn, Freunde und Profil-Besucher können dann sehen wo man hin geht und wer weiß, vielleicht trifft man ja auch mal seinen Musikgeschmacksnachbarn bei einem Event. Last.fm bietet auch die Möglichkeit das Nachbarradio zu hören und sich inspirieren zu lassen, was die Nachbarn so toll finden und dabei entdeckt man des öfteren auch was für sich. Tolle vernetzte Welt!



